Das Leonardo, die Kneipe im Dresdner Hechtviertel

Den meisten Besuchern ist das Hechtviertel kein Begriff. In allen Touristenführern finden neben der Frauenkirche, der Semperoper oder dem Zwinger nur die Elbschlösser und der bunte Stadtteil (Die) Neustadt Erwähnung. Die Neustadt hat sich zur Wende zum Dresdner Epizentrum, abseits der touristsischen Pfade in der Altstadt, entwickelt. Kneipen, Bars, Mode- und Dönerläden prägen heute das Bild. Die letzten kleinen Geschäfte werden von Jahr zu Jahr weniger und müssen den Hipsterläden weichen oder werden von den übermächtigen Markentempeln zum Aufgeben genötigt. Genauso verhält es sich mit den Neustädtern. Waren es in den 90er Jahren überwiegend Künstler und Freigeiste, die sich aus der Enge der Plattenbauten - teils illegal - in der Dresdner Neustadt niederließen und somit auch dem Verfall der Bausubstanz entgegen wirkten, zog es in den 00er Jahren schon verstärkt Studenten und die neue Mittelklasse an, womit auch die Mietpreise anzogen. Diejenigen Menschen, denen es in der Neustadt zu teuer wurde, "verzogen" sich in das wesentlich ruhigere aber nicht weniger bunte Hechtviertel, nur wenige Gehminuten entfernt. Und genau dort, neben der St. Pauli Ruine, dem St. Pauli Eck, dem AZ Conny oder der Erlenklause, befindet sich das Leonardo. Benannt nach dem Künstler oder vielleicht auch der Rudolf Leonhard Straße. Die Dresdner Kneipe im Dresdner Hechtviertel.

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