héviz


heviz Das bekannte Thermalbad steht seit über zweihundert Jahren im Dienste des menschlichen Wohlempfindens. Es liegt 6 km vom Nordwestufer des Plattensees entfernt. Der „Hevizer See“ ist der größte natürliche Thermalsee Europas mit einer Temperatur von 38°C. Der Seeboden ist mit einer mehrere Meter dicken, vom Torf entstammten Heilschlammschicht bedeckt, die alle Heilwirkstoffe des Wassers konzentriert enthält. Das aus dem Wasser hervorbrechende Gas bewirkt ein spezielles heilendes Mikroklima. Dadurch bekommt der See seinen so berühmten „Inhalationscharakter“.


keszthely

festeticsDie größte Stadt am Balatonufer ist als die „Hauptstadt des Balatons“ bekannt. Sie ist reich an Geschichte, Kultur und Kunstdenkmälern. Seit der Jungsteinzeit stark besiedelt, durchlebte Keszthely und seine direkte Umgebung eine wechselvolle Geschichte. ist seit der Jungsteinzeit dicht bewohnt. Besonders das Klima war der permanenten Besiedelung förderlich, wunderbare Naturgegebenheiten, das angenehme Submediterran-Klima mit einer Jahresdurchnitts-Temperatur von 15°C und mehr als 1.800 Stunden Sonnenschein sprechen für sich. Auskunft über Licht und Dunkel vergangener Jahrhunderte erzählen die Ruinen einer Festung in der nahen Puszta. Hier hat Theoderich der Große einige Zeit verbracht. Keszthely war schon im Mittelalter das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum dieser Region. Die Franziskanerkirche auf dem Hauptplatz ist die größte gotische Kirche dieser Gegend und wurde bereits 1386 erbaut. In der Mitte des 18. Jh. wurde die Familie Festetics Besitzer der Stadt. Im Jahre 1745 wurde auf Geheiß der Frau Festetics mit dem Bau wunderbaren Barockschlosses begonnen. Seine endgültige Form erhielt es 1887 erhalten und beherbergt heute ein Museum, internationale Konferenzräume und Spiegelsäle für musikalische Aufführungen. Zudem erwartet den Wissendurstigen hier eine Bibliothek mit über 86.000 Bänden. Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert galt Keszthely als das geistige Zentrum von Transdanubien. Graf Festetics gründete hier im Jahre 1797 die erste Agrarhochschule, das Georgikon, in Europa.


tihany


tihany Tihany teilt den See in zwei Becken, die vor circa 25.000 Jahren entstanden sind. Das Gebiet ist durch vulkanische Kräfte vor Millionen von Jahren gebildet worden. Auf der selbst Insel gibt es zwei Seen, die von einstigen Kratern zeugen. Der eine ist bei den Anglern sehr beliebt, der andere ein Naturschutzgebiet für Wasservögel. Es war 1952 das erste überhaupt in Ungarn. Auf der Halbinsel Tihany angekommen, geht es gleich steil bergauf zur Benediktiner Abteikirche mit der Krypta Andreas des 1. Das im 16. und 17.Jahrhundert in den Türkischen Kriegen zur Burg umgebaute Kloster wurde zwar vollkommen vernichtet, aber zu Beginn des18.Jahrhundert im Barockstil wieder aufgebaut. Seitdem ist die Kirche das Wahrzeichen der Tihaner Halbinsel. Die aus Holz Geschnitzten Einrichtungen und vergoldeten Statuen gehören zu den wichtigsten Kulturschätzen Mitteleuropas.

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